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Remstal
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Aus Plüderhausen

Ihre Polizei

Artikel vom 19.11.2021

WhatsApp und die Polizei starten gemeinsame Aufklärungskampagne gegen Betrug

 

Angesichts zunehmender Betrugsfälle über Messenger-Dienste, wie beispielsweise WhatsApp, und einer wachsenden Anzahl von Betrugsmaschen können alle Altersgruppen einfache Maßnahmen ergreifen, um sich zu schützen.

 

Der Messenger-Dienst WhatsApp und die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes klären in einer Kampagne gemeinsam darüber auf, wie sich Nutzerinnen und Nutzer vor Betrug in Messenger-Diensten schützen können.
Jeder Vierte in Deutschland wurde laut Digitalbarometer 2021 schon einmal Opfer von Kriminalität im Internet. Darunter waren auch Betrugsfälle über Messenger-Dienste. Angesichts dieser Entwicklung haben WhatsApp und die Polizeiliche Kriminalprävention die Aufklärungskampagne „Kontrolle ist besser – Check Deinen Chat“ ins Leben gerufen. Die Kampagne gibt Ratschläge und einfache Tipps zum Schutz vor Betrug auf WhatsApp.

 

„Betrüger, die sich als Freunde oder Familienangehörige in Notsituationen ausgeben, ist eine der häufigsten Maschen im Internet“, sagt der Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes Harald Schmidt. „Kriminelle geben sich in Nachrichten als Verwandte oder Freunde aus und bitten um persönliche Informationen, Geld oder die sechsstellige PIN für die Verifizierung des WhatsApp-Accounts. Solche Nachrichten spekulieren auf die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft von Freunden und Familienmitgliedern.” In anderen Fällen übernehmen Kriminelle die Accounts von unbeteiligten Dritten und versenden von diesen aus die betrügerischen Nachrichten. In den meisten Fällen behaupten die Betrüger, nahe Freunde oder Verwandte zu sein und bitten um Geldzahlungen. Diese Personen behaupten dann, ihr Telefon verloren zu haben oder aus dem WhatsApp-Account ausgesperrt worden zu sein.

 

Solche Betrugsmaschen richten sich besonders an ältere Menschen, denn der „Enkeltrick“ findet heute nicht mehr nur am Telefon oder vor der Haustür statt, sondern auch in Messenger-Diensten. Durch das Melden verdächtiger Accounts werden über das System von WhatsApp zur Erkennung von Betrugsmaschen mittlerweile mehr als 100.000 Accounts pro Monat dort gesperrt. Jedoch sind inzwischen nicht mehr nur ältere Menschen betroffen – da wir viele der wichtigen Gespräche in unserem Leben mittlerweile über Messenger-Dienste führen, ist diese Art von Betrug zu einem generationenübergreifenden Problem geworden.

 

Zusammen mit der Polizeilichen Kriminalprävention ruft WhatsApp daher dazu auf, vier einfache „Checks” zu befolgen, um sich vor Betrug auf WhatsApp zu schützen:

 

Kathryn Harnett, Policy Manager bei WhatsApp, kommentiert: „Deine Sicherheit und der Schutz Deiner Nachrichten sind uns sehr wichtig. Von Anfang an arbeiten wir daran sicherzustellen, dass Jede und Jeder auf WhatsApp geschützt ist. Wir wünschen uns, dass die Millionen von Menschen, die WhatsApp in Deutschland nutzen, einfache, aber effektive Schritte unternehmen, um sich und ihre Kontakte vor Betrug zu schützen. Dazu gehören die Aktivierung der Verifizierung in zwei Schritten, die persönliche PIN niemals weiterzugeben und der Check, ob Personen wirklich die sind, für die sie sich ausgeben.

Freunde oder Familie in Not sind es wert angerufen zu werden und ein kurzer Anruf oder die Bitte um eine Sprachnachricht ist der schnellste Weg,  die Identität zu überprüfen. Zwar schützt WhatsApp unsere Nachrichten mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, aber wir alle müssen dazu beitragen, uns und unsere Kontakte zu schützen. Wir empfehlen es Nutzerinnen und Nutzern, achtsam und sich der möglichen Bedrohung durch Betrügerinnen und Betrüger bewusst zu sein, die an unser Geld oder unseren WhatsApp-Account wollen.”

 

Für weitere Informationen und Tipps, wie Du online sicher bleibst, besuche www.whatsapp.com und www.polizei-beratung.de.

 

 

Gegen Verschwörungsmythen: Neuer Film der Polizei klärt auf

Was mit der Verbreitung antisemitischer Verschwörungsmythen beginnt, kann schnell in rechtsextremer Gewalt münden – der neue interaktive Film der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes zeigt den Verlauf eines schleichenden Radikalisierungsprozesses auf. Mit dem Videoclip und vielen Hintergrundinformationen sollen junge Menschen und ihr erwachsenes Umfeld gezielt über Antisemitismus und Rechtsextremismus aufgeklärt werden. Die Kampagne wird wissenschaftlich begleitet.

Die wichtigste Empfehlung der Polizei, um Nachrichten im Netz zu überprüfen:

Tipps der Polizei für den Umgang mit Verschwörungserzählungen:

  • Texte und Überschriften kritisch betrachten: Falschmeldungen locken oft mit reißerischen Überschriften und sogenannten Clickbaits ("Klickköder"), die Emotionen ansprechen. Hier ist Vorsicht geboten: Wenn schockierende Behauptungen in einer Überschrift unglaubwürdig klingen, sind sie es vermutlich auch.
  • Quellen genau prüfen: Wo kommt die Information her, ist der Absender vertrauenswürdig? Wenn überhaupt keine Quelle angegeben wird oder auf einer Website gar das Impressum fehlt, ist Vorsicht geboten.
  • Fakten checken: Sind die Informationen wirklich korrekt? Wurde noch in anderen Medien, Zeitungen, Internetseiten darüber berichtet? Dabei helfen auch seriöse Faktenchecker-Seiten.
  • Auf Verschwörungserzählungen hinweisen: Den Urheber der Meldung darauf hinweisen, dass er möglicherweise auf eine Verschwörungserzählung gestoßen ist bzw. eine solche verbreitet. Korrekte Quellenangaben fordern und dabei stets respektvoll sein.
  • Problematische Inhalte melden: Inhalte, die Fake News oder Verschwörungsmythen enthalten, kann man direkt beim jeweiligen Onlinedienst als solche melden, damit sie gelöscht werden. Bei strafbaren Aussagen sollte die Polizei informiert werden.

 

Zum Videoclip: www.zivile-helden.de/verschwoerungsmythen

 

 

 

Polizei warnt Weihnachtsmarktbesucher vor Taschendieben

Ob dieses Jahr Weihnachtsmärkte überhaupt stattfinden und unter welchen Bedingungen, unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland, von Gemeinde zu Gemeinde. Doch unabhängig von 2 G-, 3 G- oder anderen Regeln werden sich auf den Märkten dennoch viele Menschen tummeln. Ein Eldorado für Taschendiebe und -diebinnen: Sie lieben Menschenmengen, um in einem unachtsamen Moment schnell zugreifen zu können. Die Polizei gibt Tipps, wie Sie Ihre Wertsachen vor Diebstahl schützen.

 

Auf Weihnachtsmärkten kommt den Taschendieben insbesondere das Gedränge zugute, um zuzuschlagen. Im vergangenen Jahr wurden laut Polizeilicher Kriminalstatistik in Deutschland insgesamt 83.688 Taschendiebstähle angezeigt, 2019 waren es 94.106, 2018 104.196 Fälle. Trotz des Rückgangs erreichen die Zahlen ein sehr hohes Niveau. In der Großstadt-Öffentlichkeit ist Taschendiebstahl - neben Autoaufbruch, Fahrraddiebstahl und Sachbeschädigungen an Autos - eines der häufigsten Delikte. Im Jahr 2020 entstand dabei ein Schaden von 24,9 Millionen Euro. Die meisten Fälle bleiben unaufgeklärt (Aufklärungsquote 2020: 6,3 Prozent), da die Tat von den Opfern häufig nicht gleich bemerkt wird.

 

„Taschendiebe sind häufig professionelle, international agierende Täterinnen und Täter, die grenzüberschreitend in ganz Europa aktiv sind“, weiß Kriminaloberrat Harald Schmidt, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Sie gehen zumeist in Teams vor: Einer lenkt das Opfer ab, ein Zweiter greift zu, ein Dritter verschwindet mit der Beute in der Menge“, so Schmidt weiter. Das Repertoire der Taschendiebinnen und -diebe ist äußerst umfangreich, so der Kriminaloberrat: „Fast täglich werden neue Tricks bekannt: Opfer werden im Gedränge angerempelt oder unter einem Vorwand abgelenkt, beispielsweise indem ihre Kleidung versehentlich beschmutzt wird, oder die Täterinnen nach dem Weg fragen.“

 

Dabei haben sie es nicht nur auf Bargeld, sondern auch auf Zahlungskarten abgesehen. Denn mit dieser können die Diebe beispielsweise mit einer gefälschten Unterschrift im Handel an der Kasse bezahlen oder die kontaktlose Bezahlfunktion der Karte nutzen.

 

Wer die Tipps der Polizei beachtet, kann sich schützen:

-         Taschendiebe lassen sich am typisch suchenden Blick erkennen: Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute.

-         Fordern Sie Abstandhalten ein, wenn Ihnen Fremde zu nahekommen wollen.

-         Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit wie nötig.

-         Tragen Sie Geld, Zahlungskarten und Papiere sowie Ihr Smartphone immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.

-         Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder klemmen Sie sich diese unter den Arm.

-         Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen Geldgürtel oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse.

-         Legen Sie Geldbörsen nicht oben in die Tasche oder den Korb, sondern tragen Sie sie möglichst körpernah.

-         Stellen Sie Ihre Handtasche nie unbeaufsichtigt ab oder hängen sie irgendwo auf.

 

Wurde die Zahlungskarte gestohlen, heißt es umgehend handeln: 

-         Veranlassen Sie die sofortige Sperrung aller Karten. Über den Sperr-Notruf 116 116* ist das für alle girocards und die meisten Kreditkarten möglich. Für Smartphonebesitzer gibt es die Sperr-App 116 116, mit der sie die Daten ihrer Zahlungskarten in ihrem Handy speichern und die girocard direkt sperren können.

-         Zeigen Sie einen Diebstahl auch bei der Polizei an. Diese kann zusätzlich die Sperrung des elektronischen Lastschriftverfahrens per Unterschrift (SEPA-Lastschriften) veranlassen. 

-         Prüfen Sie sorgfältig Ihre Kontobewegungen und reklamieren Sie unberechtigte Abbuchungen bei Ihrer Bank oder Sparkasse.

 

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei. Aus dem Ausland mit jeweiliger Landesvorwahl von Deutschland vorweg (meist +49). Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen aus dem Ausland nicht geroutet werden können, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 4050 4050; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber.

 

Taschendiebinnen und -diebe wenden die verschiedensten Tricks an, um an ihre Beute zu kommen. Eine Aufstellung dieser Maschen finden Sie hier:

www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl/taschendiebstahl/ 

 

Diese Videospots zeigen ebenfalls den Einfallsreichtum der Taschendiebe:

www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl/taschendiebstahl/videospots/

 

Die Klappkarte „Schlauer gegen Klauer“ mit Piktogrammen und allen wichtigen Telefon- und Sperrnummern von Giro- und Kreditkarten erklärt das Vorgehen der Taschendiebe und gibt Tipps zum Diebstahlschutz sowie für den Ernstfall. Sie ist kostenlos bei jeder (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle erhältlich oder kann hier heruntergeladen werden:

www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/23-schlauer-gegen-klauer/

 

Sicherheitstipps für den Umgang mit Zahlungskarten oder zum Bezahlen per Smartphone und im Internet enthält das Faltblatt „Vorsicht, Karten-Tricks“ der Polizei. Es ist bei jeder (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle kostenlos erhältlich oder kann hier heruntergeladen werden:

www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/21-vorsicht-karten-tricks/

 

 

 

Weitere Informationen

Gemeinde Plüderhausen
Am Marktplatz 11
73655 Plüderhausen
07181 8009-0
07181 8009-7000
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