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Autor: Admin

Landesmittel für die Remstal Gartenschau 2019

Artikel vom 21.01.2016
Regierungspräsident Johannes Schmalzl, Bürgermeister Andreas Schaffer, Landwirtschaftminister Alexander Bonde
Regierungspräsident Johannes Schmalzl, Bürgermeister Andreas Schaffer, Landwirtschaftminister Alexander Bonde

Der baden-württembergische Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, überreicht am Dienstag 19. Januar 2016 die Bewilligungsbescheide über drei Millionen Euro an die Remstal Gartenschau 2019. Mit den Geldern aus dem Landesprogramm "Natur in Stadt und Land" unterstützt das Land die Planung und den Bau von Grün- und Erholungsflächen für Gartenschauen. Die Remstal Gartenschau 2019 ist die erste interkommunale Gartenschau in einem Landschaftsraum. Das Landesprogramm wurde hierfür um eine Million Euro erhöht für interkommunale Projekte aller 16 Kommunen. Minister Bonde übergab die Bewilligungsbescheide in Waiblingen an die 16 Oberbürgermeister und Bürgermeister des Remstals.
 
"Die Remstal Gartenschau ist ein einzigartiges Beispiel für die Aufwertung eines ganzen Landschaftsraumes - eine komplette Region wird mit dem Instrument Gartenschau weiterentwickelt. Die Fördermittel aus unserem Landesprogramm 'Natur in Stadt und Land' in Höhe von insgesamt 3 Millionen Euro sind gut investiert. Es ist beeindruckend, wie 16 Kommunen, drei Landkreise, der Verband Region Stuttgart und bwgrün.de gemeinsam an einem Strang ziehen", sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde.
 
Die feierliche Überreichung mit rund 60 geladenen Gästen fand in Waiblingen statt. Oberbürgermeister Andreas Hesky begrüßte die Gäste in der Kunstschule Unteres Remstal mit einem Ausblick ins Jahr 2019: "In Waiblingen wird sich die Taulaue mit der angrenzenden Altstadt noch attraktiver präsentieren. Von der Rundsporthalle über das Bürgerzentrum bis hin zur Galerie Stihl Waiblingen, zur Kunstschule und zum Haus der Stadtgeschichte wird das Gelände an der Rems der Kernbereich des städtischen Beitrags sein. Die Gartenschaubegeisterung hat die Waiblingerinnen und Waiblinger erfasst. Mit vielen kreativen Ideen haben sie sich bei der Bürgerbeteiligung eingebracht. Ein bunter Strauß von Vorschlägen zeigt, dass Waiblingen sich nicht neu erfinden muss, sondern dass Bestehendes weiterentwickelt und veredelt werden kann." Den besonderen Charakter der Remstal Gartenschau werden die gemeinsamen Projekte ausmachen, ist sich Oberbürgermeister Hesky sicher: "Wer 2019 im 'Unendlichen Garten' unterwegs ist, wird das Remstal neu kennen und lieben lernen - ob als Remstäler oder als Gast aus nah und fern."
 
Als Aufsichtsratsvorsitzender dankte der Schorndorfer Oberbürgermeister Matthias Klopfer dem Minister im Namen der Kollegen aus dem Remstal. "Die Fördermittel des Landes sind ein wichtiger Baustein für die Remstal Gartenschau 2019 und eine Initialzündung für weitere Unterstützungen. Die Chancen unserer Remstal Gartenschau stecken vor allem in der guten Partnerschaft und der langfristigen Aufwertung unseres Remstals. Die Städte und Gemeinden werden bis 2019 viel investieren in Innenstadtsanierungen, Rems-Renaturierungen oder die Infrastruktur des Wander- und Radwegenetzes. In 2019 richten wir einen Scheinwerfer aufs Remstal und präsentieren uns als starke Einheit und herzliche Gastgeber."
 
Die Remstal Gartenschau 2019 als erste interkommunale Gartenschau in Baden-Württemberg erhält drei Millionen Euro Fördermittel aus dem Landesprogramm "Natur in Stadt und Land" für die Planungen und den Bau von neuen Grün- und Erholungsräumen. Die Gesellschafter der Remstal Gartenschau 2019 GmbH haben sich darauf verständigt, die Gesamtförderung gleichmäßig auf die 16 Städte und Gemeinden im Remstal zu verteilen. Zwei Millionen Euro werden für förderfähige Maßnahmen in den einzelnen Kommunen verwendet. Für Investitionen, die sich mit den interkommunalen Themen "Garten" und "Wasser" befassen, wird die dritte Million gleichmäßig aufgeteilt. Jede Kommune erhält bis zu 125.000 Euro an Fördermitteln für lokale Projekte und bis zu 62.500 Euro für Projekte zu den interkommunalen Themen Garten und Wasser. Die Landesmittel werden als Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der Investitionskosten gewährt.
 
Die Besonderheit der Remstal Gartenschau 2019 wird in der Vielzahl an neuen und nachhaltigen Angeboten stecken, die unter dem Motto "unendlich erleben" auf Remstäler und Gäste warten. Jede Kommune setzt eigene Schwerpunkte mit Baumaßnahmen, Veranstaltungen und Bürgerprojekten. Von der Quelle bis zur Mündung entstehen neue Grünflächen und nachhaltige Naherholungsräume für Remstäler und Gäste. Das gemeinsame Motto "unendlichen Garten" unterstreichen die gemeinsamen Projekte aller Kommunen wie der Ausbau der Rad- und Wanderwege entlang der Rems, eine Kanuroute mit Ein und Ausstiegen und eine Vielzahl gemeinsamer Veranstaltungen.
 
Professor Hubert Möhrle, Vorsitzender der Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen mbH, kennt die nachhaltigen Chancen für Städte und Gemeinden. "Das Remstal und die Remstäler werden ihren 51.000 Hektar großen Garten für alle Besuchergruppen erlebbar machen und neue Blicke auf Garten, Natur und die Lebensader Rems bieten. Die nachhaltigen Effekte fürs Remstal als Naturraum und Naherholungsgebiet sind heute schon vorhersehbar" wirft Professor Möhrle abschließend einen Blick in die Zukunft.
 
Erfreuliche Nachrichten brachte auch der Vorsitzende des Verbands Region Stuttgart, Thomas S. Bopp, mit nach Waiblingen: "Die Region ist bereit, Projekte der Remstal Gartenschau 2019 mit bis zu zwei Millionen Euro zu fördern. Wir freuen uns über kreative, interkommunale Projektanträge der Gesellschaft." Über die Vergabe dieser Gelder entscheidet der Planungsausschuss. "Die Region sieht in dieser ersten interkommunalen Gartenschau ein nachahmenswertes Beispiel für die Zusammenarbeit über Stadtgrenzen und für erfolgreiche Raumentwicklung", so Bopp abschließend.

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