Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Eine lebenswerte
Gemeinde
Eine lebenswerte
Gemeinde
Eine lebenswerte
Gemeinde
Eine lebenswerte
Gemeinde
Eine lebenswerte
Gemeinde
Eine lebenswerte
Gemeinde
Eine lebenswerte
Gemeinde
Remstal
Gartenschau 2019

Aus Plüderhausen

Autor: Hauptamt 2
Artikel vom 23.11.2018

Räum- und Streupflicht der Anlieger

Informationen zum gemeindlichen Winterdienst und zur Räum- und Streupflicht der Anlieger

 

Schnee und Eis – was tun?

Räumen und Streuen ist angesagt – denn, wenn es schneit und sich auf Fußwegen Glätte bildet, sind die Anlieger gefordert!

Was in Sachen Räum- und Streupflicht zu beachten ist und welche Aufgaben zu übernehmen sind, ist in der Streupflichtsatzung der Gemeinde Plüderhausen in der Fassung vom 01.01.1999 geregelt. Hieraus nachstehend die wichtigsten Punkte:

 

Wer?

Verpflichtet sind alle Eigentümer und Besitzer (z.B. Mieter und Pächter) von Grundstücken, die an einer Straße liegen oder von ihr eine Zufahrt oder einen Zugang haben; auch wenn zwischen Grundstück und Straße eine unbebaute öffentliche Fläche von weniger als 10 m liegt. Sind mehrere Anlieger für die gleiche Fläche verpflichtet, besteht eine gesamtschuldnerische Verantwortung.

 

Was?

Geräumt und gestreut werden muss

a)          auf Gehwegen 3/4 der Breite, mindestens jedoch 1 m

b)         auf Straßen ohne Gehweg Gehbahnen von mindestens 1 m Breite

c)          auf gemeinsamen Rad- und Gehwegen

d)           auf reinen Fußgängerverbindungswegen (Fußwege und Staffeln wie z.B. das Schwarze Wegle). Achtung: Hinweisschilder „kein Winterdienst“ entbinden die verpflichteten Anlieger nicht von der Räum- und Streupflicht. Diese Schilder informieren lediglich darüber, dass die Gemeinde hier nicht räumt. Dies müsste sie ohnehin nur dann, wenn sie selbst Eigentümer angrenzender Grundstücke wäre.

 

Der geräumte Schnee und das auftauende Eis sind auf den restlichen Teil der Fläche anzuhäufen. Nur soweit der Platz dafür nicht ausreicht, darf am Rande der Fahrbahn angehäuft werden. Nach Eintreten von Tauwetter sind die Straßenrinnen und die Straßeneinläufe so frei zu machen, dass das Schmelzwasser abziehen kann. Geräumter Schnee und auftauendes Eis darf den Nachbarn nicht zugeführt werden. Die geräumten Flächen vor den Grundstücken müssen so aufeinander abgestimmt sein, dass eine durchgehende Benutzbarkeit gewährleistet ist. Für jedes Hausgrundstück ist außerdem ein Zugang zur Fahrbahn in einer Breite von mindestens 1 m zu räumen.

 

Wichtig: Der von Gehwegen etc. geräumte Schnee darf nicht auf Fahrbahnen geworfen werden! Lediglich eine Anhäufung zwischen Fahrbahn und Gehweg oder am Fahrbahnrand ist zulässig.

 

Die folgenden Abbildungen zeigen, wie richtig Schnee geräumt werden soll (und wie nicht):

 

 Hinweise zum Schneeräumen - richtig/falsch

 

 

 

 

 

Womit?

Grundsätzlich dürfen Splitt, Sand, Granulat, Salz oder sonstige auftauende Stoffe verwendet werden. Aus Gründen des Umweltschutzes empfiehlt die Gemeinde Plüderhausen mäßige Verwendung. Die Gemeinde stellt als Freiwilligkeitsleistung im Bereich der Bauhofzufahrt wieder Splitt als Streugut zur Selbstabholung zu Verfügung.

 

Wann?

Die Räum- und Streupflichtsatzung der Gemeinde schreibt hier vor:

Gehwege müssen werktags bis 7.00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen bis 8.00 Uhr geräumt und gestreut sein. Bei tagsüber auftretendem Schneefall bzw. Glätte muss unverzüglich geräumt bzw. gestreut werden. Die Pflicht endet um 21.30 Uhr. Die Gemeindeverwaltung bittet alle Straßenanlieger ihre Räum- und Streupflicht wirklich ernst zu nehmen, denn im Unglücksfall drohen oft empfindliche Schadensersatzforderungen der Betroffenen. Zusätzlich wird der Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung empfohlen.

Gemeindlicher Winterdienst

Der Winterdienst der Gemeinde wird wie in den Vorjahren gemäß dem gültigen Räum- und Streuplan der Gemeinde ausgeführt, wobei immer zuerst der „Pflichtteil“ (Kreisstraßen, „Bergstrecken“ der Buslinie) und dann je nach Bedarf und Situation der freiwillige Teil (sonstige Straßen) geräumt und gestreut wird.

Hier sehen Sie den Räum- und Streuplan der Gemeinde unterteilt in den „Pflichtteil“ A und den „freiwilligen Teil“ B I bis B III. Diese Pläne finden Sie auch auf der Gemeindehomepage www.pluederhausen.de

Plan A

Plan BI

Plan BII

Plan BIII



Bitte beachten Sie beim Parken, dass in allen Straßen eine Restfahrbahnbreite von mind. 3,5 m frei sein muss und Wendeplatten frei gehalten werden müssen, damit Räumfahrzeuge fahren können. In manchen Straßen werden daher bei Bedarf entspr. zusätzliche Parkverbotsschilder aufgestellt. Verstöße werden ggf. mit Verwarnungs- und Bußgeldern geahndet. Wenn Straßen verbotswidrig „zugeparkt“ sind, kann dort kein Winterdienst durchgeführt werden.

Die Gemeindeverwaltung weist darauf hin, dass auf Grund der dortigen Straßenverhältnisse in Walkersbach bei entsprechender Schneelage das ansonsten grundsätzlich verbotene Parken auf Gehwegen „geduldet“ wird, damit den Räumfahrzeugen eine ausreichende Restfahrbahnbreite zur Durchfahrt zur Verfügung steht. Dies hat sich in den letzten Jahren bewährt.

 

Wer Fragen hat, kann sich an das Ordnungsamt der Gemeinde, Herrn Kropf, Telefon: (07181) 8009-33, E-Mail: t.kropf@pluederhausen.de, wenden.

Der Text der Räum- und Streupflichtsatzung kann auf der Internetseite der Gemeinde (www.pluederhausen.de) unter „Rathaus & Service – Satzungen & Verordnungen“ abgerufen werden. Gerne können Sie im Rathaus eine Kopie davon erhalten.

Weitere Informationen

Gemeinde Plüderhausen
Am Marktplatz 11
73655 Plüderhausen
07181 8009-0
07181 8009-55
E-Mail schreiben

nach oben