Veranstaltungskalender

  • Tristram Shandy (nach Laurence Sterne)

    Spiel und Figurenbau: Wolfgang Kammer; Regie: Angela Jakowitsch, Stefanie Oberhoff und Wolfgang Kammer Unfassbar, was der englische Landpfarrer Laurence Sterne mit seinem Roman „Leben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman“ vor über 250 Jahren der begeisterten literarischen Öffentlichkeit vorgelegt hat! Angelegt als Autobiographie kommt dieses riesige Werk auf 800 Seiten über die ersten drei Lebensjahre der Titelfigur kaum hinaus. Mit Abschweifungen, Unterbrechungen, geschwärzten Seiten, versprochenen, aber nicht gelieferten Kapiteln sowie kleinen Sticheleien und Schweinereien zieht der Erzähler seinen Leser lustvoll an der Nase herum. Inhaltlich ist dieser Roman ein grobes Spottlied auf allen Berechnungs- und Planungsglauben, der seit der Aufklärung die westliche Welt beherrscht und mittlerweile nicht nur diese: Obwohl oder besser weil Tristrams Vater alles zu optimieren versucht, gerät das Leben seines Sohnes, und zwar tatsächlich schon von der Zeugung ab, zu einer einzigen Pannenserie. Und auch in der schrägen Liebesgeschichte zwischen dem herzensguten Onkel Toby und seiner Nachbarin spielen Zu- und Unfälle eine große Rolle.Wer Absurdes und englischen Humor liebt, für den ist dieser Klassiker der Weltliteratur ein Muss und Wolfgang Kammers figurentheatralische Umsetzung ein grandioser Spaß.

  • Aufwind-Gottesdienst

    • So. 18.10.2026 10:00 Uhr - 11:00 Uhr
    • Margaretenkirche
    • Evangelische Kirchengemeinde Plüderhausen

    Aufwind-Gottesdienst mit dem Aufwind-Team

  • Vortrag: Hilfsmittel

    • Mi. 21.10.2026 18:30 Uhr - 20:00 Uhr
    • Haus am Brunnenrain
    • Gemeindeverwaltung

    Welche Hilfsmittel können den Alltag erleichtern und dabei helfen, möglichst lange selbstständig zu bleiben? Das Sanitätshaus Lorch stellt praktische Lösungen für unterschiedliche Lebenssituationen vor – von Mobilitätshilfen über Alltagshilfen bis hin zu unterstützenden Produkten für zu Hause. Der Vortrag vermittelt einen Überblick über moderne Hilfsmittel, deren Einsatzmöglichkeiten sowie die Beratung und Versorgung.

  • Treff 60plus

    • Do. 22.10.2026 15:00 Uhr - 17:00 Uhr
    • Bürgerhaus
    • Evangelische Kirchengemeinde Walkersbach

    Vortrag von Barbara Schuppert

  • Die Nashörner (nach Eugéne Ionesco)

    Spiel: Cacca di cavallo; Regie: Wolfgang Kammer Es ist das wahrscheinlich berühmteste Beispiel des so genannten Absurden Theaters, das 1959 uraufgeführte Stück „Die Nashörner“ des rumänisch-französischen Dramatikers Eugène Ionesco. Um was es geht? Mit einer einzigen Ausnahme verfallen sämtliche Bewohner einer französischen Stadt der Rhinozeritis, verwandeln sich also urplötzlich in Nashörner. Was das soll? Uns allen fallen Beispiele aus der Geschichte ein, wie ein plötzlich auftauchendes gefährliches und unmenschliches Denken den Großteil der Bevölkerung infiziert. Und es scheint auch relativ leicht zu sein, diese Epidemie bei anderen zu diagnostizieren. Nur: Wer stellt sich selbst mit letzter Radikalität die Frage: Warum denke ich denn so, wie ich denke? Was ist nur der Anpassung geschuldet, was dagegen wirkliche Freiheit?       Höchst virtuos, gleichzeitig aber überaus vergnüglich dekliniert Ionesco mit seinem Klassiker diese Problematik durch.

  • Abendgottesdienst

    • Fr. 23.10.2026 19:00 Uhr - 20:00 Uhr
    • Petruskirche
    • Evangelische Kirchengemeinde Walkersbach

    Abendgottesdienst mit dem Musikteam SELA

  • Die Nashörner (nach Eugéne Ionesco)

    Spiel: Cacca di cavallo; Regie: Wolfgang Kammer Es ist das wahrscheinlich berühmteste Beispiel des so genannten Absurden Theaters, das 1959 uraufgeführte Stück „Die Nashörner“ des rumänisch-französischen Dramatikers Eugène Ionesco. Um was es geht? Mit einer einzigen Ausnahme verfallen sämtliche Bewohner einer französischen Stadt der Rhinozeritis, verwandeln sich also urplötzlich in Nashörner. Was das soll? Uns allen fallen Beispiele aus der Geschichte ein, wie ein plötzlich auftauchendes gefährliches und unmenschliches Denken den Großteil der Bevölkerung infiziert. Und es scheint auch relativ leicht zu sein, diese Epidemie bei anderen zu diagnostizieren. Nur: Wer stellt sich selbst mit letzter Radikalität die Frage: Warum denke ich denn so, wie ich denke? Was ist nur der Anpassung geschuldet, was dagegen wirkliche Freiheit?       Höchst virtuos, gleichzeitig aber überaus vergnüglich dekliniert Ionesco mit seinem Klassiker diese Problematik durch.